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Tanja
Marketing

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Michael
Software Engineer

Nachwuchstalent in Sachen Logik

 

    Worum geht es in deiner Arbeit?

    • Michael

      • Ich entwickle Software für die Instandhaltungsprozesse von Anlagen und Infrastruktur bzw. für den reibungslosen Ablauf von Produktionsprozessen in Unternehmen. Hauptsächlich programmiere ich, aber ich führe auch Gespräche mit Kunden und nehme an Workshops mit ihnen teil. Seit kurzem bin ich auch Mentor für einen neuen Kollegen und helfe ihm in der Einarbeitungsphase.

    Wie bist du zu diesem Job gekommen?

    • Michael

      • Durch die HTL Kaindorf. Dort gibt es Wahlpflichtfächer, die von Firmen betreut werden. Eines davon war „Total Customizing“ von BOOM. Gleich nach dem ersten Jahr hat mir der Betreuer einen Job angeboten.

    Wie sieht dein normaler Arbeitstag aus?

    • Michael 
      • Gegen 8 oder 9 Uhr geht es los. Ich hole mir aus unserem Ticket-System, in dem alle meine To-dos aufgelistet und priorisiert sind, ein Ticket und beginne mit dem Programmieren. Manche Aufgaben sind nach einer Stunde erledigt, manche dauern Tage. Wenn ein Job erledigt ist, setze ich ein Hakerl darunter – so sieht der Projektleiter, dass ich fertig bin. Ich arbeite mit zwei Bildschirmen, was sehr praktisch ist. An einem sehe ich das Projekt an dem ich arbeite, am anderen hole ich mir die Infos, die ich zur Problemlösung brauche. Üblicherweise mache ich gegen 18 Uhr Schluss.

    An welchem Projekt arbeitest du gerade?

    • Michael 
      • Derzeit arbeite ich fast ausschließlich für die Rail Cargo Austria (RCA), einem Unternehmen der ÖBB, das für die Gütertransporte zuständig ist. Ich programmiere die Stammdatenverwaltung. Meine Arbeit ist Teil eines größeren Projekts, das seit 2014 in Entwicklung und Implementierung ist.

    Wie läuft so ein Projekt ab?

    • Michael 
      • Ein Projekt kann man grob in vier Phasen teilen. Zuerst wird der Prototyp entwickelt, in dem die Basismodule zusammengestellt und an die Kundenanforderungen adaptiert werden. Danach erfolgt das Deployment. Hier installieren wir den aktuellen Stand der Software beim Kunden für den Testbetrieb und beginnen mit der Feinabstimmung. Meist gibt es mehrere Testphasen mit verbesserten Versionen. Abschließend kommt die Produktivphase, in der die Software in den Echtbetrieb übergeht. Diese Phase ist besonders heikel und stressig, da kann es schon vorkommen, dass ich länger arbeite. Läuft erst einmal alles wie geplant, können wir auch die Wartung der Software übernehmen.

    Welches Handwerkszeug brauchst du für deine Arbeit?

    • Michael 
      • Es braucht Grundwissen in irgendeiner Programmiersprache. Bei BOOM verwenden wir C#, aber wenn man JAVA gewöhnt ist, geht es genauso. Außerdem sind Konzeptwissen und logisches Denken gefordert, sowie auch ein Hang zur Ästhetik im Code. Ich lege da besonderen Wert darauf. Eigeninitiative ist ebenfalls wichtig. Softwareentwicklung bedeutet ständiges Lernen, um neue Aufgaben lösen zu können. Gute Englischkenntnisse sind ebenfalls hilfreich.

    Was ist das Beste an der Arbeit bei BOOM?

    • Michael 
      • Mein Job ist sowohl technologisch als auch inhaltlich enorm abwechslungsreich. Wir arbeiten für viele verschiedene Kunden und Branchen. Außerdem sind unsere Systeme fit für unterschiedliche Betriebssysteme, für das Web und als mobile Lösung.

    Welche persönlichen Eigenschaften sollte man mitbringen?

    • Michael 
      • Motivation, Lernbereitschaft, Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie die Freude am Umsetzen neuer Funktionen. 

    Kann man deinen Beruf auch ohne Ausbildung machen? 

    • Michael 
      • Ja, theoretisch geht das, wenn man ausreichend Selbstinitiative zeigt. Man kann sich Tutorials anschauen, die einem alles erklären und muss dann viel ausprobieren und üben.

    Wo siehst du dich in drei Jahren?

    • Michael 
      • Am meisten Spaß habe ich, wenn ich nur Programmieren darf. Daher möchte ich gerne in die Basisentwicklung.

    Welchen Ratschlag würdest du einem Jugendlichen für seine Berufswahl mitgeben wollen?

    • Michael 
      • Lass dich nicht demotivieren, wenn andere deinen Traumjob kritisieren. Mach das, was dich interessiert, denn dann wirst du Freude an der Arbeit finden.
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