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Christian

Rio de Janeiro, neueste Expositur der BOOM

Rio de Janeiro, neueste Expositur der BOOM

"Bom dia e olá" … nun aber ausnahmsweise aus Leibnitz. Mein Name ist Christian und ich bin mit meinen 33 Jahren nun doch schon "etwas" länger bei BOOM Software AG in vielen Bereichen tätig gewesen. Meine BOOM-Karriere startete vor einer guten Dekade als klassischer Software Engineer, entwickelte sich dann in fortwährenden Schritten vom Projektleiter über Service-Verantwortlichkeiten bis hin zu meiner aktuellen Tätigkeit als Business Development Consultant.

Seit 2016 obliegt nun auch unser Partner Primetals Technologies Austria sowie die gemeinsam geschaffene Idee, reproduzierbare Instandhaltungsprozesse der Schwermetall-Industrie breitflächig und nachhaltig auszurollen meinem Tätigkeitsfeld. Und ebenso taten sich neue Wege auf, die es nun häufiger zu bereisen gilt.

Ein solch neuer Dienstweg führte mich die letzten dreieinhalb Jahre nun schon zahlreiche Male an den Primetals Standort in Santa Cruz (BRA) mit (willkommenem) Umweg über Rio de Janeiro. Bei solch exponierten Destinationen ist auch schon die Reise für sich ein eigenes Projekt:

  • sonntags, 1700, Anreise Flughafen Graz
  • Kurzstrecke Graz-Frankfurt
  • Treffen mit Partnern zur Vorabstimmungen und Agenda
  • abends, 2200, Langstrecke Frankfurt-Rio Galeao
  • unendliche Stunden am Gepäckband
  • Flugklamotten ↔ Smart Casual Business Outfit (im Wickelraum ☺)
  • nicht-enden-wollende zweistündige Taxi-Anreise
  • zumeist gegen 0700 (montags) direkt ab ins Büro

… und dann beginnt (erst) der Arbeitstag …

Aufgrund der emsigen Projektlage von und mit Primetals aber auch der Umstände, dass gerade Brasilien als erster Pilot dieser großen Idee repräsentativ sein soll, waren eben diese Vor-Ort-Termine doch öfters als üblich ca. quartalsmäßig notwendig. Der Vorteil: Reise- und Kommunikationsroutine stellen sich recht schnell ein.

Ein solcher Workshop gestaltet sich meist recht mannigfaltig, von Veranschaulichung der operativen Arbeit im Reparaturworkshop, über Trainings für ausgewählte KeyUser, Konzeptions- und Prozessdesign-Workshops mit Drittlieferanten und Qualitätsingenieuren bis hin zu Steering Committee Meetings mit der Geschäftsleitung und Entscheidern über das Großprojekt ist jegliche Form vertreten.

Als Arbeitssprache wird zumeist Englisch gewählt und teilweise simultan durch Versierte in Portugiesisch übersetzt. Sollten alle Versuche scheitern darf auch wortweise mit einem bekannten Übersetzungsdienst freier Wahl gegoogelt werden.

Auch jetzt schon sind weitere Projekte für dieses spannende Umfeld in Umsetzung und Planung; weitere Standorte wie Tangshan (CHN), Vietnam, Mexiko und Service-Werkstätten in den Vereinigten Staaten haben bereits mit der Ausrollung begonnen oder warten nur noch darauf.

Somit bleiben auch künftig hoffentlich gute Sprachkenntnisse, konstruktive Workshops und emsiges Meilensammeln weiterhin Teil der Tagesordnung …

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